Die britische Kanalinsel Alderney hat ein aufsehenerregendes Nachspiel des Black Friday angeleiert. Die Alderney Gambling Control Commission hat gestern Full Tilt Poker die Spiellizenz ausgesetzt. Durch diese Abschaltung ist die Poker Seite effektiv offline. Millionen von besorgten Online Poker Spielern haben bei Full Tilt Poker ein Spielerkonto, darunter auch unzählige deutsche Poker Fans.
Full Tilt Poker gab bis dato keine News über die Abschaltung frei. Auf der Webseite lässt sich lesen, dass die Seite „Wartungsarbeiten“ abhält. Viele Poker Fans haben nun – zu Recht – Angst um das Geld, das noch immer auf ihren Full Tilt Poker Spielerkonten liegt.
Experten haben berechnet, dass die Spieler von Poker Full Tilt im Schnitt etwa 500 Dollar in ihren Accounts liegen haben. Geld, an das nun nach der Abschaltung kein Zugriff mehr besteht, denn die Konten von Full Tilt sind nun vorerst von der Alderney Gambling Control Commission eingefroren. Es ist den Poker Spielern nicht mehr möglich, neues Geld einzahlen oder auszahlen lassen.
Die Abschaltung ist demzufolge eine Konsequenz des Black Friday. Die USA hatte im April mehrere Poker Seiten offline geschaltet und der Southern District of New York wirft den Poker Seiten Betrug, Geldwäsche und Verstoß gegen das US Glücksspielverbot vor.
Mehr News ist von der Aufsichtsbehörde auf Alderney nicht zu bekommen, denn es nach ihren Aussagen läuft bereits ein Rechtsverfahren, die keine offiziellen News zulässt. „Aus unserer Sicht ist es ernst“, ließ der Chef der Alderney Gambling Control Commission André Wilsenach verlauten.
Ob es mit Full Tilt Poker weitergeht und wie das Ganze weitergeht, wird Ende Juli in London entschieden. Die Poker Seitenbetreiber treffen sich dann mit der Aufsichtsbehörde zu einer Anhörung im Park Plaza Victoria Hotel.












