Fußball und Glücksspiel Angebote haben eine lange gemeinsame Geschichte - nicht immer eine gute. Nun wäre fast durch den von den Spielern ohnehin schon nicht sehr beliebten deutschen Glücksspielstaatsvertrag das Abschiedsspiel von Franz Beckenbauer fast abgesagt worden – und das ganze wegen eines einfachen Trikots. Das Münchner Kreisverwaltungsreferat wollte das Spiel absagen, weil der spanische Rekordmeister im Trikot seines Sponsors bwin auflaufen wollte und drohte sogar mit Strafgeld. Private Anbieter von Sportwetten dürfen in ja laut Glückspielstaatsvertrag keinerlei Werbung machen. Das dürfen nur die staatlichen Anbieter.
Mit dieser Monopolstellung beschäftigt sich nun seit einiger Zeit der Europäische Gerichtshof. Der Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern, der auch der Drahtzieher hinter den Trikotverboten ist. ist der Meinung, dass das Gericht das deutsche Glücksspiel Monopol kräftigen wird, wie es nun schon zweimal zuvor in ähnlichen Fällen geschehen ist. Das könnte allerdings nicht genug sein. Der Deutsche Lotterieverband spricht von einem Rechtschaos und mehr als 1.000 Gerichtsverfahren gegen den Glücksspielstaatsvertrag. Nächste Woche soll es endlich eine Entscheidung geben, ob das Monopol legal ist und ob wir weiterhin auf Glücksspiel Werbung auf Fußball Trikots und freie Sportwetten und Online Casinos verzichten müssen.













