Die WSOP nimmt richtig Fahrt auf. Das Event 5 $1.500 No Limit Hold’em Freezeout startete am seinem dritten und letzten Tag mit 23 Spielern. Als Gewinner ging letztendlich der Engländer Praz Bansi aus den Turnier hervor und holte sich damit sein zweites World Series of Poker Bracelet und eine Siegerprämie von 515.501 Dollar.
Leider war auch bei diesem Event wieder kein deutscher Poker Spieler im Finale vertreten. Die 23 Finalisten ließen den Deutschen am Tag 2 keine Chance. Als Chipleader ging der Kanadier Vincent Jacques an den Final Table. Das Spiel legte ein atemberaubendes Tempo vor. Bereits zehn Minuten nach Beginn des Spiels waren drei Spieler ausgeschieden.
Auch als die 18 verbleibenden Spieler an den letzten zwei Tischen zusammengesetzt wurden, gab es keine Pause. Yuval Bronshtein verpasste den Final Table knapp, als er mit A-Q an den Königen von Tomer Berda abperlte und sich mit Platz 12 zufrieden geben musste.
Auch der Final Table selbst war eine Achterbahnfahrt mit schier unfassbarer Geschwindigkeit. Nach nur 30 Minuten mussten Hugh Bell, Donald Offord und sogar der anfängliche Chipleader Tomer Berda gehen. Nach nur einer weiteren Stunde waren die WSOP Spieler nur noch zu dritt.
Calvin Kordus fiel dann kurz darauf Vincent Jacques' Bluff zum Opfer und damit saßen nun Jacques und Praz Bansi im Heads up. Ihre Chips waren ungefähr gleich verteilt – zu Anfang. Mit souveränem Spiel holte Bansi sich einen Pot nach dem anderen, bis er schließlich Jacques' AC-8S mit AS-JS auf einem QS-QD-JH-8D-2C Board callte und sich damit sein zweites Bracelet sichern konnte. Bansi reiht sich damit in die lange Riege an Poker Profis ein, die sich als „doubles“ bezeichnen.













